
Scheich wer? Geldadel? Pah!
Bei uns zu Haus haben die Karnickel Käfige, die kann man vom Flugzeug mit bloßem Auge bei Google-Maps ohne Lupe sehen.
Darüberhinaus, diese Kaninchen sind bekannt und der Verschlag verschrien bei mdmwmT.
Hier und hier und da.
Terraforming? Löcher im Rasen können wir auch.

schriftwochen bei explrr
sex + death schreiben die menschen in sidney vor das tropenhaus ihres botanischen gartens, wenn auch nicht mit solchen riesenlettern wie der mittelmässige scheich in dem posting zuvor.
der garten entstand übrigens genau an der stelle, an der der erste bauernhof australiens 1788 an der farm cove errichtet wurde.

Herr pappnase hat vorgelegt, ich mache mal weiter mit Großbuchstaben im wahrsten Sinne des Wortes: 500 Meter ist er hoch und mit Meerwasser gefüllt, der Schriftzug auf der Insel Fatasi bei Abu Dhabi. Es handelt sich dabei um den Vornamen des Besitzers dieser Insel. Warum auch immer - vielleicht will er geduzt werden, vielleicht wurde es für den kompletten Namen auch ein wenig eng, denn der lautet Sheikh Hamad bin Hamdan Al Nahyan. Der Herr hat neben Terraforming noch ein paar weitere Hobbys: Er besitzt eine der weltgrößten Autosammlungen der Welt, einen Mercedes 500 SEL für jeden Tag der Woche und den weltgrößten Lkw der Welt, verglichen mit allen anderen, kleineren, weltweit.
Ein völlig langweiliger und berechenbarer Scheich also. Durch und durch ein Durchschnittsscheich. Scheichsches Mittelmaß, allerhöchstens. Wäre da nicht diese Insel.

Das war doch mal eine anspruchsvolle Rechercheaufgabe: Diese merkwürdige Formation in einem Waldstück in Indiana ist kein Satanistencamp, wie man zunächst vermuten könnte. Vielmehr ist es der Überrest des Jefferson Proving Grounds, eines im zweiten Weltkrieg eröffneten und bis 1995 betriebenen Raketen- und Munitionstestgeländes der U.S. Army. Das Gelände wurde inzwischen in ein Naturschutzgebiet umgewandelt, ist aber aufgrund der massenhaft herumliegenden Blindgänger sowie der Schadstoffbelastung durch panzerbrechende Uranmunition nur begrenzt zugänglich. Für die Öffentlichkeit komplett gesperrt ist der oben abgebildete Bereich, der von der Nationalgarde noch heute als Testgelände für Luft-Boden-Munition genutzt wird.
Keine Satanisten also. Aber doch ein wenig artverwandt.
