Mittwoch, 19. August 2009

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Man möchte gar nicht wissen, welches monströse Wesen gerade in dieser gigantischen Petrischale im saudiarabischen Safaniya heranwächst. Zumal es nicht die erste bizarre Lebensform wäre, die diese Gegend heimsucht: Vor einigen Jahren fand man ganz in der Nähe dieses, äh, Ding, das die Kryptozoologen noch heute beschäftigt. Und glaubt man dem Artikel hinter dem Link (selbstverständlich tun wir das), so verstecken sich noch Tausende dieser Kreaturen in den Sümpfen der Welt.

Ich glaube, wir werden alle sterben.






Montag, 17. August 2009

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Wissen Sie, was Phumdis sind? Nein? Im Bild oben sehen Sie welche.

Phumdis sind schwimmende Inseln aus Pflanzenresten, Erde und allerlei organischen Bestandteilen. Insofern nichts Ungewöhnliches und auch öfter mal zu finden auf der Welt. Aber während man für diese schwimmenden Inseln überall den schönen Begriff "Schwimmende Inseln" benutzt, heißen sie auf dem indischen Loktak-See (und nur da) eben Phumdis.

Es ist aber auch eine ganz eigene Geschichte. So kreisrund wie auf dem Satellitenfoto sind diese Phumdis von Haus aus nicht. Für diese Form sind Fischer verantwortlich, die die natürlichen Inseln erweitern, ihre Wellblechhütten darauf bauen und nun etwas betreiben, das der Fachmann Aquakultur nennt. Mir kommt der Begriff "Kultur" allerdings schwer über die Tastatur, denn diese Ansammlungen von Zivilisationsmüll stören das Ökosystem des Sees offenbar ganz gewaltig: Durch die reduzierte Sonneneinstrahlung wird die natürliche Wasserzirkulation gehemmt, die massenhaft eingesetzten Pestizide und Insektizide tun ihren Teil und die Hütten lässt man nach Ablauf ihrer Lebenszeit einfach im See versinken.

Drei Viertel der Seefläche waren 2002 von diesen künstlichen Inseln bedeckt; die Belastungen für den größten Süßwassersee der Region waren enorm, bis die indische Regierung 3.630 der 5.056 Inseln entfernen ließ. Die Fischer wurden entschädigt, die Phumdis zu Viehfutter und Brennstoff verarbeitet.

Eine ökologische Erfolgsgeschichte, die natürlich unvollständig wäre, würden nicht auch Berge von wissenschaftlichen Arbeiten darüber geschrieben. Gut für uns, haben wir doch wieder einiges gelernt.






Samstag, 1. August 2009

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Mit einem Stammumfang von 4,6 m war er ein Prachtkerl, gelistet als Naturdenkmal ND-05734 beim Bayerischen Landesamt für Umwelt: ein alter Birnbaum. In den letzten Jahren etwas schütter geworden, verlor er bei einem Sturm einen Ast, und da sah sich einer gerufen, ihn mit der Motorsäge umzulegen, sofort und ohne Zaudern, wie man die Dinge auf dem Land eben angeht. Ein Akt der Bürgerjustiz, welcher das zuständige Landratsamt auf den Plan rief - der Mann muss sich verantworten seitdem.
Das Satellitenbild kennt den Baum noch, der Schatten macht deutlich, was für ein Solitär hier stand. Der Stumpf treibt inzwischen wieder.






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Der Link liegt bei mir seit Mai herum. Jemand eine Geschichte dazu?

Altenheim und Aliens hätte ich ja noch analog Rocky Horror Picture Show zusammengebastelt. Regelmäßig abgestorben bin ich, wenn ich die traurige Wahrheit dazugeladen hatte.